Freud und Leid des Eltern werden/seins…

Große Ereignisse erfordern meist auch harte Kämpfe!

Dessen war ich mir stets bewusst als herauskam, dass sich Nachwuchs ankündigt. Die Monate der Schwangerschaft verliefen nicht immer einfach, auch wenn es für viele den Anschein machte, weil ich keine großen Probleme, wie Übelkeit, Erbrechen etc. hatte. Wie wahrscheinlich bei jeder werdenden Mutter siegten an manchen Tagen eben das Gedankenkarussell und die Sorge um das was ist wenn…

Zwischen Schwangerschaftsdiabetes, Karpaltunnel-Syndrom der Hände und dicken Füßen, fühlte ich mich dennoch Pudelwohl und freute mich gemeinsam mit meinem Partner auf das was kommt.

 

Es hört sich bestimmt komisch an, aber nach der Diagnose “Schwangerschaftsdiabetes” war ich erst einmal am Boden zerstört. Ich bin Normalerweis kein süßer Esser, aber urplötzlich kamen mit dem wachsenden Bauch auch die Gelüste. So waren Kinderschokolade und Co auf einmal mein kleiner Snack und Streßkiller. Mit dem Tag an dem Diabetes offiziell war änderte sich alles Grundlegen. Es soll kein Jammer-Post werden, aber nur um mein kleines Leid in Worten zu nennen. Während mein Partner frühst ein Brötchen mit Marmelade etc. gegessen hat, saß ich ihm mit einer Scheibe Knäckebrot + Wurst gegenüber. Mehr war nicht drin, denn sonst schoß der Zuckerwert so enorm in die Höhe, dass ich erst 2 Stunden spazieren musste um überhaupt ans Mittagessen denken durfte.

Leider lies der Zucker sich nicht diätetisch einstellen, so dass ich letzten Endes zur Nacht Langzeitinsulin hochdosiert spritzen musste. Aber Menschen sind ja bekanntlich Gewöhnungstiere und so fügte sich alles in den Alltag mit ein.

…und dann endlich war es so weit! <3 …

Am 13.05.2020 um 12:04 erblickte mit 3650 Gramm und niedlichen 53cm unsere Tochter Lea Sophie das Licht der Welt! <3

Die Geburt an sich war schon sehr ereignisreich und ging mit Turbulenzen einher. So musste erst mal das Köpfchen von unserem Krümelchen in die richtige Position gebracht werden, so dass sie dann im Eilschritt das Licht der Welt erblicken konnte. Doch wenn man denkt, dass danach alles rosarot im Liebestaumel geschieht, wurde meine Geduld das erste Mal auf die Probe gestellt. 

Denn…

Bei unserer kleinen Maus kam es zu Problemen mit der Atmung, so dass sie kurzeitig Unterstützung brauchte und zu dem war sie sehr unterkühlt. War der Schock bei meinem Partner, der mir bisher tapfer durch die Geburt geholfen hat, schon zu diesem Zeitpunkt groß, so sollte die nächste Hiobsbotschaft direkt folgen. Leider löste sich bei mir die Plazenta nicht wie geplant und als man eben nachhelfen wollte riss dummerweise auch noch die Nabelschnur – Was als Schlussfolge eine Notoperation mit sich brachte. Mit 2l Blutweniger Indus, einem leichten Zombie-Modus und der Erkenntnis, dass jetzt endlich das Leben als Familie beginnen kann, meisterten wir in der Corona-Krise unsere 3 1/2 Tage Krankenhausaufenthalt und wappneten uns für den Alltag zu Hause.

Schnell haben wir zu Dritt daheim unseren Rhythmus gefunden, auch wenn die Startschwierigkeiten uns noch etwas in den Knochen saßen. Unser erstes Ziel war daher, dass verlorene Gewicht wieder zuzunehmen und der Weg war nicht gerade einfach. Mit vielen Rückschlägen, viel Schummlerei und vor allem Geduld kämpften wir allmählich uns an eine Gewichtszunahme heran. Mit jedem Gramm mehr stieg bei uns die Freude und so war auch schnell der Schuldige ausgemacht „Mr. Schwangerschaftsdiabetes“ schien langsam aber sicher den Kampf zu verlieren….

Aber als wir dachten, dass das Tief überwunden ist, wurden wir schnell eines Besseren belehrt! 

*schnief*

 

Fortsetzung folgt!

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