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MAGIC #1: The Gathering – Die Kinder des Namenlosen

 

Tacenda trägt in ihren jungen Jahren eine schwere Last auf ihren Schultern, denn seit sie klein ist besitzt sie eine Gabe, die zum Schutz des Dorfes vor Monstern dient. Doch ihre Gabe ist zugleich ein Fluch, denn sie muss ihr Leben in ewiger Finsternis fristen, denn am Tage versiegt ihr Augenlicht und in der Nacht erwacht es. 

Dann bahnt sich ein schreckliches Ereignis ihren Weg bei dem selbst Tacenda mit ihrem Schutzzauber machtlos ist. Sie ist der felsenfesten Überzeugung zu wissen wer das Unheil über ihre Familie und das Dorf gebracht hat. Kurzer Hand bricht sie auf um an der Person Rache zu nehmen, die sie verantwortlich macht für diese Gräueltat. Jedoch ahnt sie nicht, dass am Ende diese Person ihr Komplize sein wird im Kampf gegen eine andere dunkle Macht, die weitere Opfer fordern wird…

 

 

 

 

Meine Meinung

Ich muss gestehen, dass ich das erste Mal von einem Buch sehr angetan war über dessen Inhalt ich jedoch zuvor Recherche betrieben habe. Autor Brandon Sanderson zählt für mich zu einer Koryphäe der Fantasie und hat mich mit seinen bisherigen Werken jedes Mal bestens unterhalten und in atemberaubende Welten entführt. So konnte ich nicht die Finger von diesem Buch lassen und stürzte mich ins Abenteuer.

Interessant ist das Grundgerüst auf dem diese Handlung aufgebaut wurde. So ergaben meine Recherchen, dass die Idee auf einem Kartenspiel basiert. Ich war wirklich sehr neugierig, wie dieses Detail in die Tat umgesetzt wurde. Blieb mir hierbei selbst die Fantasie aus. 

Die Neugier war entfacht!

Sofort springt einem der bekannte Schreib- und Erzählstil des Autors ins Auge. Mit viel liebe zum Detail, seinen malerischen Beschreibungen und sehr lebendig gestalteten Charakteren wickelte er mich schnell um den Finger und entfachte eine Faszination bei mir. So folgte ich seinen Worten und war vollkommen gefesselt von der Handlung.

Leider muss ich kritisieren, dass es dieses Mal jedoch die liebe zu den Details ist, die dem Autor und dieser Geschichte Steine in den Weg legten. Man merkt schnell, dass die Handlung an sich so viel Potential mit an Bord hat, dass 300 Seiten definitiv zu wenig für den Inhalt sind. So kam es, dass viele Szenarien nur angekratzt wurde bei denen ich mir persönlich mehr Tiefgang gewünscht hätte. Zwar blieb die Begeisterung, aber sie bekam leichte Risse. 

Rausgerissen hat absolut die Wahl der Charaktere den fehlenden Tiefgang. Allem voran habe ich mich wahrlich in den mächtigen Fürsten Davriel verguckt. Mit seiner Faulheit und dem Sarkasmus am Bord, stach er für mich persönlich am Meisten aus der Menge heraus. Bei Tacenda war ich erst hin und her gerissen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie selbst sehr hin und hergerissen bezüglich ihrer Gefühlswelt ist und ich anfänglich nicht alles zu 100% nachvollziehen konnte. Zu dem wirkt sich schüchtern und verwirrt, auch wenn sie gern taff, selbstbewusst und schlagfertig sein möchte. Erst im Laufe der Handlung nahm sie immer mehr die Persönlichkeit ein, die sie selbst von Beginn an verkörpern wollte. Am Ende mochte auch ich sie sehr und hab sie gerne auf ihrem Weg für Gerechtigkeit begleitet.

Das Cover finde ich sehr schlicht und unauffällig. Klar es beinhaltet viele Details und auch das Sinnbild von Davriel, jedoch hätte mich das Cover ohne Klapptext nicht zum lesen verleitet.

Spannungs- und Unterhaltungsfaktor ist konstant in der Geschichte vorhanden und fesselte mich in den Seiten. Auch wenn wie bereits erwähnt mir der Tiefgang etwas fehlte, so bot die Handlung an sich ein hohes Maß an Lesevergnügen.

 

 

Fazit

Mit vielen faszinierenden Details und gut inszenierten Protagonisten konnte mich Autor Brandon Sanderson mit der Umsetzung abholen und bestens unterhalten. Einzige Kritikpunkt ist der fehlende Tiefgang, der jedoch nicht so sehr ins Gewicht fällt was das Lesevergnügen am Ende anbelangt.

Absolut lesenswert!

 

Eckdaten zum Buch

Autor/in: Brandon Sanderson

Verlag: Heyne

Übersetzer/in: Ole Johan Christiansen

Erschienen am: 13.April 2020

Seiten: 272

   Preis: 12,99 € ( TB )

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Von mir gibt es

3/4 Butterflies

 

4 comments on “MAGIC #1: The Gathering – Die Kinder des Namenlosen”

  • Aleshanee | 3 Wochen ago | Reply

    Guten Morgen!

    Ich war ja auch extrem neugierig auf das Buch – von Brandon Sanderson kannte ich vorher noch nichts, aber ich hab früher viel das Kartenspiel gespielt, auf dem die Geschichte basiert.
    Allerdings gibt es aus “dieser Welt” schon sehr lange Bücher, über 70, die von verschiedenen Autoren geschrieben wurden und ich denke, dass man diese Tiefe erst zu spüren bekommt, wenn man mehr aus dieser Welt gelesen hat …
    Dass der deutsche Verlag es als “Band 1” rausbringt finde ich mal wieder sehr irreführend ^^

    Liebste Grüße, Aleshanee

    • Sabrina | 3 Wochen ago | Reply

      Wow, dass haut mich jetzt aus den Socken – Schon über 70 Bücher!ß Damit habe ich jetzt gar nicht gerechnet. Da weiß ich dann auch nicht, weshalb es als Band ein deklariert wird… Mhm… Stimmt da dann auch, dass man erst wenn man sich in der Welt besser auskennt und in dem Fall die anderen Bücher kennt, man auch die Tiefe in der Geschichte kennen lernt.

      Danke für deinen Kommentar <3

      • Aleshanee | 3 Wochen ago | Reply

        Ja, das hat mich auch etwas verwirrt und fand es etwas doof … ich nehme an, weil Brandon Sanderson draufsteht und dadurch auf diese Reihe aufmerksam gemacht werden wollte … Aber ein Hinweis, dass es hier schon viele andere Bücher von anderen Autoren gibt wäre schon schön gewesen.

        • Sabrina | 3 Wochen ago | Reply

          Das stimmt wohl. Bin auch eher durch den Autor aufmerksam geworden, da der Rest eher unscheinbar wirkt.
          Da hab ich anscheinend noch Nachholbedarf und muss mein Defizit mit weiteren Bänden auffüllen :)

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