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Ivory & Bone – Die Geschichte von Mya und Kol

Kol wächst in einem Clan auf dessen Fortbestand unter einem dunklen Stern steht. Frauen sind sozusagen so etwas wie eine Rarität und das Überleben des Clans ist unmöglich.

Alles ändert sich als die Mammutjägerin Mya mit ihrer Schwester und ihrem Bruder dem Clan von Kol einen Besuch abstattet. Doch statt auf voller Länge zu punkten unterfährt Kol ein Missgeschick nach dem Anderen ein langgehütetes Geheimnis aus der Vergangenheit und die Erwartung als Nachfolger seines Vaters, stehen ihm im Weg. Eine gemeinsame Zukunft mit seiner Auserwählten rückt in weite Ferne. 

Kol weiß, dass er den Kampf ums überleben und auch für die Liebe seines Lebens antreten sollte, doch die Last auf seinen Schultern ist so erdrückend, dass er den Befreiungsschlag nicht nur sein eigenes Leben verändern, sondern auch sein Volk retten könnte. Wird er es schaffen die Last abzuschütteln und sein Glück beim Schopfe zu greifen oder wird die drohende Last ihn vor Kampfbeginn erdrücken?

 

 

 

 

Meine Meinung

Es gibt Bücher, die einen mit einem spannenden Klapptext überzeugen und  die Erwartungen steigern, sie fesseln den Leser und überzeugen ihn im vollen Maße. Leider gibt es auch Bücher, die die Erwartungen nicht erreichen und man ihnen 1,2,3,4 Chancen gibt und seine Erwartungen demnach anpasst. „Ivory & Bone“ ist ein Buch, dass mich total angefixt hatte und ich konnte es kaum erwarten mich in die Handlung zu stürzen, aber leider gelang es mir nicht. 

Mehrere Pausen zogen das Leseerlebnis in die Länge und irgendwie wurde ich mit dem Schreibstil und den Protagonisten absolut nicht warm.
Der Schreibstil ist sehr flach und wirkt somit emotionslos. Es wollten einfach die Funken nicht überspringen und ich brauchte ewig um wenigsten Halbwegs mich in die Geschichte einzufinden, doch ein Wohlfühlen wollte sich absolut nicht einstellen.
Auch die Erzählperspektive wirkte durchweg befremdlich. Die Geschichte wird von Kol erzählt, der das Wort in einer Art Dialog an May richtet. Er erzählt Mya wie er empfand als er sie das erste Mal sah, wie er sich fühlte und wie er um ihr Herz kämpfte. An sich ist es ein toller Grundgedanke, doch konnte ich mich nicht mit diesem Stil anfreunden. Wie gesagt es wirkte konstant sehr emotionslos und das Potential der Handlung ging dadurch total verloren.
Kol und Mya sind sehr präsent, aber es wirkten sich der Schreibstil und die Erzählperspektive so negativ auf die Beziehung zu den Beiden aus, dass eine wahre Bindung leider nicht aufkommen wollte.
Kol lernte ich als sehr gefühlvoller und nachdenkliche Protagonist kennen. Er hat das Herz am rechten Fleck, geht auf Wünsche und Hoffnungen ein, steckt seine eigenen Anliegen für seinen Clan zurück. Er ist nicht der Typ für große Worte und Taten, aber wenn er weiß was er will, dann versucht er es mit allen Mitteln zu erreichen. Er ist ein Kämpfer, auch wenn man dies erst auf den zweiten Blick erkennt.
Mya war mir mit ihrer zickigen, abwerteten und nachtragenden Art sehr unsympathisch. Zwar hat sie auch positive Charakterzüge an sich, aber der leicht negative erste Eindruck blieb bis zum Ende hin erhalten und sie konnte ihn nicht mehr abschütteln.
Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Sein düsterer und geheimnisvoller Auftritt macht neugierig.

 

Fazit

Leider konnte mich Autorin Julie Eshbaugh absolut nicht mit ihrem Werk begeistern. Es wirkte bis zum Ende sehr emotionslos, die Charaktere erschienen eher blass und die Erzählperspektive sowie der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Auch wenn viel Potential vorhanden war, so wollte sich das Wohlfühlerlebnis und der erste spannende Eindruck bei mir absolut nicht einstellen. Sehr schade, denn es hätte zu einem unvergesslichen Erlebnis in der Steinzeit werden können.

 

Eckdaten zum Buch

Autor/in: Julie Eshbaugh

Übersetzt von: Rainer Schmid

Verlag: Fischer Sauerländer

Erschienen am: 21. September 2017

Seiten : 368

   Preis: 16,99 € ( HC )


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