Menu

Noras Welten #1- Durch den Nimbus

Nora Winter wird von einer Angst beherrscht, die normale Menschen nicht nachvollziehen können – Sie hat Angst vor Büchern. Doch ihre Angst ist nicht unberechtigt, denn wenn andere davon Träumen eine Geschichte live mitzuerleben, wird es bei Nora schnell bittere ernst.

Hilfe suchend geht sie zu Ben, der mit seiner Hypnosetherapie ihre Problem „auslöschen“ soll. Jedoch geht dieser Hilfegesuch völlig daneben als Beide in die Handlung gezogen werden.

In einer Welt voller Intrigen, fernab der Heimat und in einer vollkommen fremden Zeitepoche, versuchen sie verzweifelt einen Ausweg zu finden. Was sie jedoch schnell erkennen ist die Tatsache, dass der einzige Weg sich erst dann öffnen wird, wenn sie die Handlung bis zum Ende durchstehen…

Meinung

Einmal Hand aufs Herz! – Wer träumt nicht davon einmal eine der Geschichten, die man gerade liest und sich absolut mitgerissen fühlt, selbst live zu erleben und die Atmosphäre des Settings zu erleben oder die charismatischen Charaktere persönlich kennen zu lernen. Ich bin so ein Mensch, aber nach den Erlebnissen an der Seite von Nora habe ich mehr als nur einmal meinen Wunsch überdacht. 

Madeleine Puljic´s Idee sollte mich eigentlich auf die Tatsachen hinweisen, dass solch ein Wunsch absolut nicht die Hose gehen könnte und dennoch hat sie auch meine Neugier angeschürt.

Die Verarbeitung ihrer Idee, die komplette Umsetzung dieser und was dann am Ende herausgekommen ist, hat mich sehr fasziniert und mitgerissen.

Anfänglich hatte ich noch so einen kleinen Disput mit Nora als Hauptcharaktere, weil sie mir etwas arg hysterisch vorkam und ich so rein gar nicht nachvollziehen konnte, weshalb sie sich so sträubt und anstellt. Jedoch umso weiter ich in der Geschichte voran kam, umso mehr wurden ihre Ängste greifbarer, man konnte sich super in sie hineinversetzen und auch total nachvollziehen, wieso sie lieber einen riesen Bogen um alles Lesbare macht. 

Ben tat mir irgendwo erst einmal leid, obwohl der Gedanke daran, dass er selbst an seiner Misere schuld ist, ein stetiger Begleiter war. Ich mochte ihn mit seiner bodenständigen Art und als Ruhepool an Noras Seite. 

Die Atmosphäre war so prickelnd, dass sie stets greifbar und mitreissend war. Mit der Spannung hatte sie zwar an manchen Stellen zu kämpfen und auch kleinere Längen schlichen sich in die Kapitel, aber wenn man am Ende das Gesamtkonzept betrachtet und das was Madeleine aus ihrer Grundidee gezaubert hat, so kann ich sagen, dass ich ein außergewöhnliches, sehr abwechslungsreiches und fantasievolle Leservergnügen erlebt habe.

Der Schreibstil der Autorin ist erfrischen, jugendlich und mit spannenden Elementen versehen. Hier schließt sich auch der Erzählstil an und macht diese Geschichte lesenswert. 

Das Cover springt sofort ins Auge. Mit seinen Details, die es zieren, weckt es das Interesse herausfinden zu wollen, was sich hinter diesem malerisch fantasievollen Gebilde verbirgt. 

Fazit

Ein außergewöhnliches, sehr abwechslungsreiches und fantasievolle Leservergnügen. Autorin Madeleine Puljic hat aus ihrer Grundidee ein magisch spannendes Abenteuer gezaubert, welches zwar mit kleineren Längen zu kämpfen hat, mich aber bis zum Ende hin an die Seiten gebunden und begeistert hat.

Ich persönlich bin sehr gespannt darauf, wie es im zweiten Band weiter gehen wird und kann daher eine Leseempfehlung aussprechen.

Buchdetails

Autor/in: Madeleine Puljic

Verlag: Piper Verlag

Seiten: 336

Erschienen am: 02. April 2019

Preis: 13,00€ ( TB )

Kaufen?! << hier >>

Von mir gibt’s

3/4 Butterflies

Write the message

Your email address will not be published.

Benachrichtigen Sie mich bei weiteren Kommentaren per E-Mail. Sie können auch abonnieren, ohne zu kommentieren.