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H.O.M.E. #2 – Die Mission

Die Zeit ist gekommen um die Mission anzutreten und die akribische Vorbereitung zu testen bzw. in die Tat umzusetzen. Aber die Mission wird von bösen Vorzeichen überschattet, denn Zoë ist im bilde über die wahren Hintergründe und Motive ihrer Ausbilder. Die Enttäuschung lastet schwer auf ihren Schulter, auch wenn es endlich zu dem langersehnten Wiedersehen mit Jonah kommt. Jedoch auch dieses eigentlich positive Ereignis nimmt einen Verlauf an, den sie in diesem Ausmaß nicht kommen gesehen hat. Zwischen Eifersüchteleien, harten Begebenheiten und Konkurrenzkämpfen heißt es für Zoë einen klaren Kopf zu bewahren um die Mission in die rechten Bahnen zu lenken, auch wenn nach der Ankunft alles auf ein Scheitern der Crew hinweist….

Meinung

Nachdem mich der erste Band schier überwältigt hatte musste ich einfach herausfinden, wie es weitergehen wird. 

Sofort war ich wieder Mitten im Geschehen und die Ereignisse überschlagen sich. Zwar baut sich nur allmählich die Spannung auf, doch die mysteriösen Umstände und geheimnisvollen „Nebenaspekte“ feuern den Verlauf und auch die extreme Spannung enorm an. 

Leider muss ich gestehen, dass es an manchen Stellen dazu kommt, dass die Handlung erst einmal nur dahinplätschert. Klar es ist spannend  auf dem neuen Kontinent zu landen, ihn zu erkunden und hinter die Beweggründe zu gelangen, aber ab und an kommt es dazu, dass man das Gefühl hat etwas auf der Stelle zu treten. Dennoch kommt irgendwann der Punkt an dem man mitgerissen wird. Etliche Wendungen, neue Entdeckungen und auch eine Crew, die den Planeten besiedelt, stellen einige Gründe dafür dar für die es sich lohnt an der Geschichte dran zu bleiben und auszukosten. 

Als der Punkt gekommen war an dem endlich die Ereignisse ihren gewohnten schwungvollen und gefährlich Verlauf annehmen, habe ich die Geschichte nur noch zu Ende gesuchtet. 

Zoë hat zu Band eins eine enorme Entwicklung durchgemacht. Mir gefiel es, wie sie sich mit den Umständen auseinandersetzt, sich den Katastrophen stellt und sich selbst neu entdeckt. Sie ist eine sehr starke und taffe Protagonistin, die mir sehr mit ihrem Charakter ans Herz gewachsen ist.

Die Dreiecksbeziehung, die irgendwie vorhersehbar war und doch einen ungeplanten Verlauf annimmt, fand ich interessant, keineswegs aufdringlich und überdramatisiert. Selbst mir viel es sehr schwer mich zu entscheiden, ob man lieber an dem alten und doch unbekannten festhält oder sich in eine neue spannende Beziehung stürzt. 

Das Setting, einfach nur atemberaubend und faszinierend in Szene gesetzt. 

Interessant ist es definitiv Jonah kennenzulernen. Anhand seiner Logbucheinträge kommt man ihm auf besondere Weise näher, lernt ihn auf sentimentale und auch schlagfertige Art kennen und bekommt einen Eindruck davon, was in ihm so vorgeht.

Schade ist, dass Kip irgendwie hinten herunterfällt. Er ist zwar anwesend und hat auch seine Einsätze, dennoch wirkte er sehr blass und nicht gerade greifbar für die Leser. Da hätte ich mir doch einen Ticken mehr von ihm erhofft.

Die Atmosphäre ist sehr stimmig. Ein Wirrwarr an Gefühlen ist vorhanden, mit der Spannung wird auf angenehme Weise gespielt, jedoch verliert sie anfänglich manchmal den roten Faden. Insgesamt wurde ich bestens Unterhalten, auch, wenn mir der erste Band ein klein wenig besser gefallen hat.

Fazit

Etwas durchwachsen, aber dennoch enorm unterhaltsam. Auch wenn mir persönlich Band eins etwas besser gefallen und mich auch konstant mitgerissen hat, hat mich die Handlung sehr gefesselt und total unterhalten.

Eine Dilogie, die absolut lesenswert ist und ihre Leser/innen auf eine abenteuerliche Reise in die Zukunft unserer Welt mitnimmt!

Buchdetails

Autor/in: Eva Siegmund

Verlag: cbt

Seiten: 448

Preis: 13,00€ ( TB )

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3/4 Butterflies

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