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Im Zauberbann des Schneemonds

Bisher hat das Schicksal es mit Ari nicht wirklich gut gemeint. Nach den neusten Ereignissen muss sie nun ihr altes Leben den Rücken kehren und zu ihrem Großvater in einen noblen Stadtteil in den Weinbergen des Wienerwaldes ziehen. Für sie ist es eine sehr harte Wendung ihres Lebens, denn nicht nur das sie ihre Freunde zurücklassen muss, sondern sie muss auch noch zu einem Mann ziehen, denn sie noch nie gesehen und kennen gelernt hat. Und zu allem Elend schickt dieser sie auch noch auf eine angesehene Privatschule und ihre Mitschüler sind zu dem noch merkwürdiger den je. Ari wird schnell klar, dass hier alles mehr Schein als Sein zu sein scheint und irgendetwas so ganz und gar nicht stimmt!

Als Ari sich eigenmächtig auf die Spur der Wahrheit sich begibt gerät sie selbst in große Gefahr und ausgerechnet der verschlossene Lykos eilt ihr zu Hilfe. Doch was verbirgt er und die Gemeinde in Neuwald?

 

 

Meine Meinung

Für mich war diese Geschichte eine gelungene Abwechslung, denn hier trifft fesselnde Spannung und gelungene Abwechslung, auf eine merkwürdige Clan-Fehde und große Geheimnisse.

Sofort fühlt man sich von Ari und ihrem Schicksal mitgerissen. Die Dramatik um die Ereignisse ergreift einen und lässt den Leser nicht mehr los. Auch die ganzen Geschehnisse, die sich rund um den Neuanfang von Ari auftun sind sehr fesselnd und bildgewaltig von der Natalia Luca geschildert – man kommt einfach nicht drumherum mitzufiebern, zu bangen und an das Gute zu glauben. Spannend türmen sich die Ereignisse und schnell wird klar, dass die heile Welt von Ari auf einer riesigen Lüge seitens ihrer Eltern aufgebaut wurde. Ihr Großvater ist ein beängstigender Zeitgenosse mit dem ich lange Zeit einfach nicht warm werden wollte. Doch wie die gesamte Geschichte ist auch der alte Herr stetig für eine Überraschung zu haben ;)
Das einzige Manko an der Geschichte sind die Charaktere. Ich hätte mir Ari noch etwas stärker ausgebreitet erhofft. In manchen Szenen war sie schier blass und unscheinbar obwohl es Grundlegen eigentlich gerade um sie und ihre Familiengeschichte ging. Laykos fand ich super, durch sein geheimnisumworbenes Selbst wirkt er stets präsent und weckt die Neugier in einem mehr über diesen Charakter herausfinden zu wollen.
Auch die „Liebesgeschichte“ ist seitens der Autorin sehr interessant gestaltet, auch wenn Ari für die eigentlichen Gründe, weshalb sie verboten zu sein scheint, eher blind ist und sich ihre eigenen zusammen bastelt. Dennoch fand ich diesen Aspekt sehr prägend für die Geschichte, denn im eigentlichen Sinne sind eher Zorn und Hass die Punkte, die im Verlauf herausstechen.
Ich persönlich hätte mir noch etwas mehr Details und Hintergründe zu der entstandenen Fehde zwischen Wölfen und Jäger gewünscht, denn diese wurden für meinen Geschmack eher nur oberflächlich thematisiert und hätten gewiss noch etwas mehr Schwung in die Handlung gebracht.
Ansonsten war es ein sehr unterhaltsamer und abwechslungsreicher erster Band dieser Reihe und auch wenn einige Schwächen vorhanden sind bin ich gespannt was sich im zweiten Band so für Ereignisse auftun werden und mit welchen Ideen die Autorin die Leser zu überraschen vermag.

Fazit

Obwohl noch einige Schwächen vorhanden sind und mir die Charaktere etwas blass erschienen, so wurde ich dennoch gut unterhalten und bin sehr gespannt was im zweiten Band für Überraschungen, Ideen und Abenteuer auf mich als Leserin warten werden!

 

Eckdaten zum Buch

Autor: Natalie Luca

Verlag: Books on Demand

Erschienen am: 6. Februar 2018

Seiten: 392

   Preis: 12,99 € ( TB )


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3/4 Butterflies

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